Apr 202012
 

Dieses Alexandria ist (war) richtig groß: So 40 – 50 Tausend Leute dürften dort gelebt haben. Großer Hafen. Gebäude sind nicht durch Schilde geschützt, und die Stadt ist eindeutig schon viel länger nicht mehr genutzt – circa 100-200 Jahre, wohingegen unser ursprünglich entdeckter Standort eher “nur” zehn Jahre nicht mehr genutzt war. Letzteres ist ungefähr so lange, wie man bei uns keine Elfen mehr gesehen hat.

Navigation- und Hafengebäude sind dagegen in vergleichsweise gutem Zustand: Keine losen Fensterläden, keine Pflanzen auf den Dächern, etc. Das sieht so aus, wie aktuell bewohnt.

Wir klopfen bei beiden Häusern an, rufen – nichts, keine Antwort. Wir gehen rein, schauen uns um.

Es findet sich dabei auch das Zimmer des Chefnavigators. Dort auf dem Tisch steht eine Truhe. Darin Pergament, goldene Scheibe, und silberner Stab / Stift, noch eine Pergamentrolle (darauf Weltkarte).

Die goldene Scheibe / Amulett ist eine Art Kompass.

Ein Teil von uns reist ein Stückchen die große Straße Richtung Osten entlang. Diese dreht sich dann Richtung Südosten. Richie vermutet, dass es danach Suez geht.

Wir anderen schicken einen unserer Begleiter los, die Leutchen zu holen, die die Schiffe restaurieren können. Der erste Bootsbauer ist nach 2 Stunden schon da. Der Rest soll bald nachkommen. Tun sie auch. Als alle anderen auch wieder von der Reise (Südosten) zurück sind, fahren wir auch mit dem Schiff los, das inzwischen restauriert ist.

Wir schauen nach einem potentiellen Suezkanal, nichts.

Weiter schippern nach Zypern. Dort Hafen und Metallabbau (Kupfermine). Wir fahren Richtung Türkei, ums Festland rum, Richtung Istanbul.

Dort meint der Kapitän, dass ihm etwas komisch vorkäme – zu starke Strömung. Machen halt in Konstantinopel. Da, wo sonst die Durchfahrt ins Schwarze Meer ist, ist dahinter plötzlich das Meer weg…

Stattdessen großer Wasserfall. Das Schwarze Meer gibt es, liegt aber circa 200 m tiefer. Aufwändige Schleusenkette.

Finden eine Reisesäule. Nehmen die großen Schritte bis zum Ende. Dort wieder Meer, diesmal aber im Süden Wasser, im Norden Land. Ganz kleiner Ort dort, nur fünf Häuser, verfallen. Sind vermutlich in Antalya. Also zurück nach Istanbul.

Dort abwärts schleusen (ein Tag). Dann vier Tage über das Schwarze Meer. Ankunft an Land. Da geht es circa 300 m hoch. Dort Festung, dahinter ein solches Tor.

Wir gehen an Land: Dort gibt es die 300 m nach oben eine recht breite Treppe. Wir hoch. Oben Festung mit Tor, das zu ist. Letztendlich kommen wir rein. Burg ist auch elfisch, und darauf angelegt, vielen Bewohnern Platz zu geben. Etliche, Tausend… In der Mitte Palästchen. Auf der anderen Seite ein Tor, das noch massiver ist, als das, durch das wir gekommen sind.

Im Haus finden wir wieder eine Truhe. Darin Pergament des Torwächters. Es geht eine Tür auf, und ein uralter Elf kommt herein. Er brabbelt etwas rum, wir verstehen ihn aber nicht. Er wirkt 900 Jahre alt, klapprig, circa 40 kg leicht…

Er scheint sich aber auch nicht groß für uns zu interessieren. Er kocht, lädt uns dazu ein. Wir geben auch etwas dazu, ich zaubere Obst.

Plötzlich fängt er an, sich mit uns zu unterhalten – in unserer Sprache! Er heißt uns willkommen. Er erklärt uns, dass er auf uns (also Leute wie uns) gewartet hat. Helfen will er uns aber nicht, wir Menschen sollen unseren eigenen Weg finden.

Irgendwann fängt er wieder an, unverständlich zu plappern. Noch mal Suppe essen – wir verstehen uns wieder (“Babbelsuppe”).

Heimreise und Bericht an Opa.

Vier weitere Familien werden anreisen: Bernot (die Familie meiner Mutter) und noch drei weitere.

Unser Clan ist ansonsten Lacroix. Der Clan Lacroix ist zuständig für Tore, Erkundung der Welten, und Steine.

Mrz 162012
 

Wir brechen auf. Auf der anderen Seite des Tores ist wie gehabt das kleine Dorf mit den zwei Schiffen und der Mine.
Die Spezialisten kümmern sich um ihre Gebiete. Die Schiffsbauer beklagen sich, dass die Schiffe von Pavianen belagert sind. Wagambi gelingt es, die Affen zu überzeugen, die Schiffe zu verlassen, und die Arbeiter gehen an Bord und beginnen ihr Werk.
Während die Fachleute ihre Arbeit machen, ziehen wir weiter und entdecken einen größeren Ort mit ungefähr 80 Häusern, der einen gemauerten Hafen hat. Hier liegt auch ein größeres Schiff. Auf dem Dorfplatz befindet sich eine Säule mit Ornamenten, die den Reisesäulen auf den Azoren ähnelt, die wir gefunden hatten.
Zwei unserer Begleiter finden je einen magischen Gegenstand, wir finden in einer Lagerhalle viele Krüge mit Gewürzen (z.B. Pfeffer).
Es gibt einen Weg aus der Stadt heraus. Diesen erkunden wir und folgen ihm zu einigen Bauernhöfen, wo der Weg endet. Wir kehren zurück in den Ort und übernachten dort.
Magischer Wasserschlauch: wir füllen Meerwasser ein, und es kommt Trinkwasser raus. Der Schlauch scheidet das Salz nach außen aus. Dann füllen wir Wein in den Schlauch: auch hier werden alle Bestandteile, die nicht Wasser sind (Alkohol, Gerbstoffe usw.) , ausgeschieden, und es bleibt reines Wasser zurück. Wir verdünnen die Ausscheidungen wieder mit Wasser und erhalten recht starken ‘Weinbrand’. Zwei Tage lang erkunden wir die Gegend – in dieser Zeit richten die Schiffsbauer das Beiboot her.
Unterwegs erlegen wir eine Antilope, über die sich sofort ein kleines Wesen mit vielen Zähnen hermacht, bei dem es sich um eine Art Dämon handelt. Wir schleudern Blitze darauf, und es explodiert mit einem Knall. Dann testen wir, ob solche Dämonen immer auftauchen, wenn ein Tier stirbt, oder nur dann, wenn es mit Magie umgebracht wird. Wagambi betäubt ein kleines Tier mit seiner Keule und tötet es dann, worauf sofort ein ähnlicher Dämon entsteht. Einer unserer starken Männer tötet eine weitere Antilope, und auch da entsteht ein Dämon. Wir finden dabei auch heraus, dass man diese kleinen Dämonen einfach zertreten kann. Allerdings entstehen aus Tieren, die in der Nähe der Stadt umgebracht werden, keine Dämonen.
Am nächsten Tag wollen wir die ‘Reisesäule’ in Betrieb nehmen. Diese hat zwei Felder, die man berühren muss, um zu reisen. Die Symbole unterscheiden sich an einer Stelle (einmal zwei große Kristalle, einmal ein kleiner). Wir fertigen Skizzen der Symbole an, dann wählen wir das Feld mit dem kleinen Kristall und werden wegteleportiert.
Am Ziel steht eine neue Säule mit drei Optionen: zwei kleine, eine große Variante. Die zwei kleinen sind ähnlich, aber nicht gleich. Welchen wir vorher benutzt hatten, können wir nicht mit Sicherheit sagen. Durch Ausprobieren stellen wir fest, dass die kleinen eine fortlaufende Route in Hin- und Rückrichtung abbilden. Anfangs nehmen wir uns noch Zeit, die Gegend rund um die Säulen zu kartographieren, so dass wir an einem Tag etwa sechs Stationen schaffen. Irgendwann reicht es uns, und wir springen ohne zu kartographieren immer weiter. Wir gelangen an ein kleines Dorf an der Küste, maximal 30 Einwohner, elfisch. Die Säulen führen weiter. Ritchie stellt fest, dass das Meer aus Süßwasser besteht, also ein riesiger See sein muss.
Wir klappern weitere Reisesäulen ab und landen schließlich an einem Fluss, an dem die Markierungen nicht weiter führen. Jetzt probieren wir die großen Symbole aus: damit kann man gleich mehrere Stationen überspringen (quasi schneller Vorlauf). Am Ende der Reisestrecke gehen wir zu Fuß weiter und folgen dem Verlauf des Flusses. Wir bemerken auf der anderen Seite des Flusses einen Erdrutsch. Wir überqueren den Fluss mittels mehrerer Versetzen-Zauber. Auf der anderen Seite finden wir eine durch den Erdrutsch mitgerissene Reisesäule, die wir wieder aufstellen. Wir testen die Reisefunktion und stellen fest, dass das große Symbol nicht funktioniert, aber das kleine tut! Bei der nächsten Säule funktioniert auch wieder das große Symbol.
Irgendwann landen wir wieder am Meer, bei einer sehr großen Stadt. Dort endet die Reiseroute. Ritchie ist überzeugt, dass wir in der Bucht von Alexandria sind, an der Nilmündung. Aber Alexandria liegt nicht da, wo es liegen sollte: wir befinden uns wohl in einer Art Parallelwelt. Ritchie ist begeistert: hier ist alles wie auf unserer Welt, aber den großen See, an dem wir waren, hat in unserer Welt noch niemand entdeckt.
Der kleine Ort, aus dem wir gekommen sind, müsste an der Ostküste Afrikas liegen, nicht allzu weit von Indien entfernt. Wir sind jetzt zehn Tage gereist, insgesamt sind 14 Tage von dem sechs Wochen vergangen.

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Feb 242012
 

Großvater bittet uns, das Potential des Tores zu erkunden. Der Hintergrund ist, dass er demnächst einigen Oberhäuptern interessierter Familien unsere Insel vorstellen möchte, damit die sich an einem Gemeinschaftunternehmen beteiligen. Natürlich sind andere politisch verfolgte Familien erste Wahl.

Jedenfalls wüsste er gerne, welche Bedeutung das Tor tatsächlich hat und ob es ein Machtgerangel darum geben könnte. Wir haben sechs Wochen Zeit.

Außer uns reist noch eine kleine Gruppe durch das Tor, die sich näher mit der Goldmine beschäftigen soll, und eine weitere, die sich um die Schiffe kümmern soll. Dazu noch eine Landvermesserin, eine höchst attraktive Biologin, Ritchie und drei starke Männer.

 Posted by at 20:58