Apr 301999
 

Spieltag: 5

04.08.
Lenz trifft beim „rumstreunen“ einen alten Bekannten („ein Bote“, von seiner „beruflichen“ Tätigkeit.) Der gibt vor, ihn nicht zu kennen.
Ein zweiter, den Lenz nicht kennt, kommt dazu. Lenz verkrümelt sich, der zweite verfolgt ihn, scheint ihn aber nicht mehr zu entdecken und geht zurück. Wir versuchen, ihm zu folgen, der ist aber weg. Zurück zu dem Bekannten, da entdeckt er auch den zweiten (Der den Bekannten beobachtet.) Er beobachtet beide. Da kommt ein dritter, der dem Boten was gibt. Der Bote macht sich auf den Weg, der Zweite verkrümelt sich.
Lenz versucht, dem dritten zu folgen, verliert ihn aber.

07.08. Lenz versucht, einen von den Leutchen wieder zu finden. Das klappt aber nicht. Er hört aber: Es ist irgendwas Größeres im Gange. Es wird noch einiges magische Zeug geklaut und entmagifiziert zurück gebracht.

09.08. Wir versuchen den Boten wieder zu finden und warten da, wo die letzte Übergabe stattfand. Am frühen Nachmittag tauchte er auf und wir verfolgen ihn ein Stück aus dem Lager.
Es gibt einen ohrenbetäubenden Schlag1. Eine Art Druckwelle geht durch das Tal. Die meisten fallen in Ohnmacht. Wir kehren ins Lager zurück und erkundigen uns, was passiert ist.
Norgwyn war genau zu diesem Zeitpunkt im Wettbewerb. Sie ist immer noch ohnmächtig. Gandor bleibt bei ihr, Argon kehr an die Stelle zurück, an der wir auf den Boten warten wollten.
Der kommt auch zurück und fällt dann aber vom Pferd. Er sieht aus, als sei er einmal zu dicht an einem Grill vorbei gezogen worden2. Er hat ein kleines Päckchen mit sich, das ein paar Amulette und 3 Sternensplitter enthält.
Ein herbeigerufener Magier erkennt die Amulette als nicht magisch und die Sternsplitter als magisch.

Norgwyn wird wieder wach. Hatte eine Art Erscheinung3: Sie wurde hochgerissen, ist wieder runtergestürzt in den Berg, an dem die Magiergilde ihr Häuschen hat. Da drin ist eine riesige Höhle mit zwei frei schwebenden Diamanten (riesig) zwischen denen helles Licht scheint. Da sind sie (und drei weitere) hineingestürzt. Danach weiß sie nichts mehr. Die Kronen sind warm.

Wir machen uns auf den Weg, die Höhle zu suchen. Irgendwann werden wir aus dem Wald von Armbrüsten beschossen. Wir schlagen sie in die Flucht.
Wir finden einen Spalt im Fels4 und gehen da rein. Irgendwann muss man ein Stück krabbeln, dann kommt Licht von vorne. Es kommt von den zwei Diamanten.

[Diese haben etwa einen Brilliantschliff (eine Seite flach, die andere Spitz) bei einem Durchmesser von 70cm. Die Spitzen sind in Decke und Boden so eingelassen, dass die Flächen einen knappen Meter auseinander sind. Dazwischen scheint helles weißes Licht.]

Die Diamanten werden untersucht: Wirft man einen magischen Gegenstand durch, so kommt er auf der anderen Seite entmagifiziert an.

Hinter den Diamanten geht es durch eine Metalltür und dann 300-400 Stufen im Berg hoch. Die Treppe mündet in einem großen Raum.

[Der Raum ist etwa 60×60m groß. In der Mitte ist ein sechseckiger Sockel (etwa 4m hoch) über etwa 45m breite. Darauf stehen vier Säulen, die in einer kardanischen Aufhängung ein großes Rohr, ähnlich einem Fernglas, tragen. Das Rohr hat einen Durchmesser von etwa 5m und ist 30m lang.
Davon befindet sich ein Schaltpult.]

Am Schaltpult lässt sich das Licht einschalten. An einer Skizze der kardanischen Konstruktion lässt sich diese bewegen.
Ein Trupp der Magiergilde erscheint. Wir werden des Raumes verwiesen. [5]

Auf dem Weg nach draußen fasst Gandor einen der Diamanten an und fällt ins Koma.
Etwas später erwacht er wieder.

11.08.
Die Wettbewerbe des Festivals gehen zu Ende.
Platzierungen:
Gandor: 94
Argon: 95
Lenz: 369
Norgwyn: 104

Gandor erhält einen Sternensplitter.[6]

—- Kommentar des Spielleiters
[1] Dieser entsteht, wenn die reinen Menschen magische Gegenstände in die „Magiequelle“ (-> Erläuterungen) halten und so entmagifizieren….
[2] ... nur mit Sternensplittern sollte man das nicht machen. Das wussten die reinen Menschen aber nicht.
[3] Brrr… was Besseres als eine blöde Vision ist mir echt nicht eingefallen. Es ist eine Wechselwirkung zwischen den Kronen und der Magiequelle, als versucht wird, die Sternsplitter zu vernichten.
[4] Dies alles kannte die Magiergilde noch nicht. Die Psioniker in der Gilde haben das verborgen.
Ziel dieses ganzen Abenteuers ist, den Spielern die Magiergilde ein wenig vertrauter zu machen und gleichzeitig auch schon auf ein paar Seltsamkeiten hinzuweisen.
[5] Na, da hat die MG jetzt ja was Interessantes gefunden….
Warum die Gruppe nur rausgeschmissen wird, weiß ich nicht mehr.
[6] Wer einen Sternensplitter erhält, hätte eigentlich nach den ersten 5 Sekunden unter der Krone entschieden werden können. Doch um die Spannung zu erhöhen und auch ein wenig Geheimnis zu wahren, macht die Magiergilde ein Ritual daraus und verteilt die Sternensplitter nach „geheimnisvollen“ Kriterien unter den ersten 100.

Apr 091999
 

Spieltag: 4

14.07.[1]
Frühstück im Gasthof: 10 Magierwachen betreten den Raum. Außerdem ein stinkreiches Pärchen mit Tochter und Wachen. Er ist Chef eines Handelshauses.
Vor dem Gasthaus stehen Zelte mit zwei Magierwachen.
Weiterreise. Nach ca. 2,5h Ankunft am Festplatz.

Am Ort ist alles im Aufbau begriffen. Anmeldung zum Wettbewerb.

27.07.
Nachricht: Man geht davon aus, dass die mutmaßlichen Entmagifizierer gefunden worden sind. Sechs „reine Menschen“ in einem Haus in der Nähe. Alle ermordet.

28.07. Die Delegation der Langschwertkirche und weitere Delegationen treffen ein.

01.08.
Festivalbeginn. Viel Spektakel. Magier veranstalten große Show mit Illusionszaubern, ...

02.08.
Beginn der Wettbewerbe: Grobes Vorsortieren (jeder bekommt eine Krone aufgesetzt und soll versuchen, seine Gestalt zu verändern.) Es gibt 8 Kronen, weswegen die Teilnehmer in 8er-Gruppen geteilt werden.

[Anm.: Der Wettbewerb zieht sich über viele Tage hin. Wir haben einige der Teildisziplinen ausgespielt. Leider gibt es hiervon keine Notizen, außer einigen Zwischenplatzierungen.]

—- Kommentar des Spielleiters
[1] Hier gibt es einen seltsamen Zeitsprung von Juni auf Juli!

Mrz 191999
 

Spieltag: 3

09.06
Lenz kommt abends aus seiner Kneipe. Ihm fällt eine Gestalt in gutem Umhang auf, die reglos in der Ecke liegt. Er guckt, was mit dem ist und wird angegriffen. Ein etwas lächerlicher Kampf, dann ist der andere völlig entkräftet. Lenz glaubt ihn zu kennen: Es ist der Hohepriester der Langschwertkirche.
Er schleift ihn zur Kirche und klopft dort an. Er wird „reingelassen“, Lenz erst mal abgeführt. Einer der Wächter hat festgestellt, dass das Schwert des Chefs fehlt. Das Schwert ist ein sehr gutes magisches. Alles andere (Geldbörse, Kirchenemblem, ...) ist noch da.

10.06.
Lenz wird verhört: Der Hohepriester entschuldigt sich und Lenz bekommt ein Bad und Frühstück als Entschädigung und wird entlassen.
Der Chef will sein Schwert wiederhaben. Argon wird beauftragt, ein paar Leute zur Reorganisation des Schwertes zusammen zu suchen. Wir treffen uns in einer Kneipe.

Demnächst findet ein magisches Happening statt, ca. 50km entfernt in einem Tal im Hesrek(-Gebirge). Dieses „Festival der Magie“ findet drei Mal im Jahr statt, jeweils abwechselnd an einem anderen Ort. Es gibt einen „Sternensplitter“ zu gewinnen. Dieser macht das Zaubern leichter (Zauberbonus +1, jeder Zauber kostet 1AP weniger).

Die Magiergilde kennt „das Problem“. Es werden in letzter Zeit verstärkt magische Gegenstände geklaut.
Wir versuchen, eine Falle mit Betäubungsgas zu stellen.

11.06.
Abends verkrümeln wir uns in Kneipen und streuen das Gerücht, dass es da ein tolles magisches Dölchlein gibt.
In der Stadt sind Leute mit grauen Kutten aufgetaucht: Waschnoi1!
Das ist ein Orden, der absolut atheistisch ist, aber Magie nutzt.

Während wir noch am Essen sind, verziehen sich die Waschnoi. Wir essen auf und gehen zur Falle. Diese ist nicht ausgelöst. Aber ein Ordenskrieger wartet da, der uns zur Langschwertkirche bringt. Der Chef hat sein Schwert wieder – es ist nicht mehr magisch.
Auch die Magiergilde hat alle vermissten Gegenstände entmagifiziert zurück erhalten.

12.06.
Man hat Aushänge gefunden. „Der Kampf geht weiter. Die reinen Menschen werden alles magische Vernichten … (bla, bla, bla)“.
(In der Stadt gibt es ein magisches Tor. Es steht an der Grenze eines Grundstücks. Klopft man an ihm, so klopft es auch an der Tür des 50m entfernten Hauses auf dem Grundstück.)

Wir klappern die Hotels der Stadt ab, nach Leuten, die im fraglichen Zeitraum in der Stadt waren.
Wir beschließen, zum „Festival der Magie“ zu reisen.

Abreise.

Wir halten an allen Gasthöfen auf der Strecke, um zu erfragen, wer so durchgezogen ist. Bis abends schaffen wir etwas 40 km. Wir haben auch die Waschnoi wieder gefunden.
Außerdem treffen wir den Magier, der vorgeschickt wurde, um schon mal Erkundigungen einzuholen.
Er hat einen zweiten dabei, der sich für die Sache interessiert. Insgesamt sind an die 30 magische Gegenstände entmagifiziert worden.


[1] Reine Ablenkung! Was graue Kutten so alles anrichten können. Der Spielleiter kringelt sich vor Lachen.