Martin

Ich bin Spielleiter dieser Meute und habe mir den ganzen Quatsch auf dieser Seite ausgedacht. Naja, wenn man mal davon absieht, dass ich ziemlich viel von verschiedenen Buchautoren geklaut habe. Da ich außerdem jetzt seit ziemlich vielen Jahren auch Spielleiter bin, dachte ich mir, ich könnte auch ein paar Gedanken aufschreiben, die ich mir im Laufe der Zeit über das Rollenspielen an sich, die Regelwerke und speziell unser eigenes Regelwerk

Okt 102012
 

Was Dämonen angeht, sind die Menschen hier in dieser Welt gewissermaßen sehr viel industrialisierter, als in in den anderen Welten. An einer Wand finden wir eine Graffiti “Fukushima darf nie wieder vorkommen”. Wir fragen bei anderen “Touristen” nach: In Fukushima hätten es ein paar Leute mit der dämonischen Magie etwas übertrieben. Man wollte dort Eisenschiffe herstellen. Zum Schmelzen des Eisens hat man dämonische Magie verwendet, und dabei kam es zu einer großen Katastrophe, bei der ziemlich viele Menschen umgekommen sind… “Dämonische Magie ist etwas gutes, man muss nur verantwortungsvoll damit umgehen!”

Wir quartieren uns in einer Herberge ein. Am nächsten Morgen begeben wir uns dann zum Palast und legen dort den Wachen unser Empfehlungsschreiben vor, woraufhin wir eingelassen werden. Es hat ziemlich viele Wachen dort. Im Saal, wo wir hin geführt werden, warten ziemlich viele Menschen. Auch wir müssen zunächst warten, werden aber offenbar vorrangig behandelt, da wir nicht so sehr lange warten müssen, und auf jeden Fall deutlich kürzer, als die anderen.

Wir werden zum Oberhoschi von Osaka gebracht. Er liest unser Empfehlungsschreiben, mit einem mal sieht er interessiert hoch. “Ihr seid durch das Tor gekommen?” Durch das Tor sei schon lange niemand mehr gekommen. Also man weiß das letztendlich auch nur aus Geschichten von früher. ” Wie seid ihr denn durch das Tor gekommen?” – “Wir haben dagegen gedrückt…!” – “Ja ja, dagegen gedrückt….”. Glaubt er nicht. Er hatte offenbar auch schon Nachricht von seinem Neffen / Cousin / ... aus dem Dorf, wo wir zuerst waren, und hatte uns schon am Tag vorher erwartet.

Was wir denn zum Handeln hätten. Wein interessiert ihn nicht so brennend – in dieser Welt gibt es letztendlich eigentlich alles, was man so braucht. Da er unseren händlerischen Fähigkeiten nicht so traut (wir wollen halt auch nicht zu viel von unserer Welt Preis geben), will er uns eine Delegation mitgeben, die dann direkt mit Opa verhandeln soll. Damit ist die Audienz auch umgehend beendet und er hat kein Interesse mehr an uns.

Draußen wird uns gesagt, wir sollen uns am nächsten Mittag wieder hier einfinden, bis dahin würde die Delegation zusammen gestellt, die uns dann begleiten soll. Das wollen wir aber eigentlich gar nicht…

Nach einigen Überlegungen, was wir tun könnten (zurück zum Tor, wobei wir möglicherweise verfolgt oder gar überholt werden => dämonische Magie, Samurai / auf einem Schiff anheuern und diese Welt weiter erkunden / ...) entschließen wir uns, doch zum Tor zurück zu reisen und nach Hause zu reisen, da Opa ja auch nicht mit so einer langen Reise unsererseits rechnet und mit unserer baldige Rückkehr rechnet.

Da wir befürchten, der Oberhoschi könnte evtl. etwas gegen unsere unbegleitete Abreise haben, machen wir uns umgehend auf den Weg, Mieten eine Kutsche, und vereinbaren mit dem Kutscher auch, dass wir keine Übernachtungen haben wollen, sondern direkt durchfahren wollen. Wir fahren auch nicht wieder bis zu dem Dorf zurück, wo wir hergekommen sind, sondern lassen uns an einer anderen Stelle in der Nähe des Tores absetzen (es ist ja etliche Kilometer breit). Der Kutscher wundert sich zwar, dass er uns mitten in der Pampa absetzen soll, aber fährt dann eben einfach zurück.

Wir gehen durch das Tor durch.

Dadurch, dass wir in der Welt 2 (die, wo wir in Japan angelangt waren) daher von der anderen Seite durch das Tor gegangen sind, als bei unserer Ankunft, sind wir jetzt auch in Welt 1 (der menschenleeren) auf der anderen Seite des Tores. D. h. die Festung mit dem Elf-Öhi ist jetzt hinter dem Tor…. Wir gehen um das Tor herum. Da es auf dieser Seite am Ende sehr unwegsam wird (Abhang, Küste, Meer) gehen wir nochmal durch das Tor in die Welt 2, umrunden dort (unbehelligt) recht bequem das Ende des Tores, und gehen dann zurück in die Welt 1.

Dort erstatten wir auch dem Elf-Öhi Bericht (er hat wieder seine berühmte Fischsuppe für uns gemacht). Ihn wundert das mit der “unbeschwerten Nutzung” der dämonischen Magie und auch mit Fukushima nicht. Es müsse jeder für sich entscheiden, wie er mit der dämonischen Magie umgehen will, und dann eben die Folgen tragen.

Allgemeiner Hinweis nochmal: Dämonische Magie ist nicht an sich schwarz oder weiß. Man kann dämonische Magie sowohl zu schwarzmagischen als auch weissmagischen Zwecken einsetzen. Allerdings ist es eben nicht unbedingt die Natur von Dämonen, gutes zu tun. Sie würden eigentlich viel lieber unsere Beine abnagen…

Dann Weiterreise zu Opa, und auch dort Bericht.

[Es gibt für jeden 2 Zauberpunkte zum Trainieren.]

Auch Opa hat Neuigkeiten für uns: Man hat in der Welt 1 noch etwas interessantes gefunden: In einem Schuppen am Stadtrand von Alexandria hat man solche Transportplattformen gefunden, die etwas anders sind, als die, die wir bisher so kennen. Sie sind größer, mit gemütlichen Liegen ausgestattet, mit Stauraum und Überdachung. Wenn man sie in Gang setzt, fahren sie los Richtung Westen an der Küste entlang. Weit ist aber noch niemand damit gefahren, mit entsprechenden Steuerknöpfen kann man sie auch wieder zurück lenken.

Dieser Versuchung zu widerstehen gelingt und natürlich nicht wirklich… (ein Abenteuer klopft an die Tür!). Diesmal kommt nur Lara, die Landvermesserin, mit, die Biologin nicht. Außerdem wieder unsere beiden großen starken wasserfesten, Hugo und Otto.

Die Reise mit den Teilen ist recht komfortabel. Hindernissen weichen die Plattformen selbständig aus. Nur in Gestrüpp bleiben sie ab und an mal hängen (das beseitigen wir dann jeweils mit “Bordmittel”: Feuerbälle, Schwerter, etc., was gerade geeignet scheint). Wenn es bergan geht, sind die Plattformen manchmal etwas optimistisch, was dazu führt, dass wir zunächst ein- / zweimal ziemlich in die Kissen gepresst werden, weil es so steil hoch geht, so dass wir nur noch tagsüber fahren, wenn wir die Strecke einsehen können und ggf. leichte Kurskorrekturen vornehmen können.

Nach 7 Tagen sehen wir, dass wir auf eine Stadt zufahren – genauer gesagt auf die Ruine einer Stadt. Wir befinden uns jetzt an der Nordspitze von Tunesien. Als wir näher kommen, stellen wir fest, dass hier nichts elfisch aussieht. Es handelt sich auch nicht um eine allzu große Stadt, eher ein Dorf, allerdings mit einem sehr großen Gebäude. Sicher nicht bewohnt, alles ziemlich eingesandet. Ganz andere Architektur, als die elfische, auch anders als französische oder sonst europäische, die wir kennen. Noch näher ran. Es scheint sich um einen Tempel zu handeln. Aber auch hier alles verlassen und eingesandet. Wir erkennen die Gravuren wieder: Karthagisch!

Zunächst steigen Mike, Dirk und ein großer starker wasserfester die Treppen hinab, um den Tempel zu erkunden. Weit kommen sie zunächst nicht, sie landen vor einer großen Tür mit Relief. Der Rest der Truppe folgt. Nix magisches. Dirk drückt die Tür auf, es kommt uns muffige Luft entgegen. Wir betreten einen großen Raum (ca. 50 Meter hoch). Im hinteren Teil befindet sich ein Loch im Boden mit einer weiteren Treppe. Weiter runter. Dort wieder eine Tür. Der Raum dahinter ist kleiner. Wir kommen wieder direkt auf ein großes schweres Portal zu, das deutlich massiver aussieht, als die anderen.

Wir versuchen wieder, es aufzudrücken, was aber diesmal nicht geht. Dafür wird es umgehend heller im Raum. Feuer erscheint um uns herum. Ich (Element Feuer) erkenne, dass es sich um einen Meister des Feuerelements handelt. Er drängt uns von der Tür weg und wieder die Treppe hoch. Dort wartet auf uns ein Windelementarmeister – wir sind gewissermaßen eingekeilt. Wir ziehen Schilde hoch, Mike eisiger Nebel. Der Feuerelementarmeister versucht uns durch Feuerwände zu separieren: Hugo, Otto, Dirk und Lara jeweils separat [vermutlich auch Wagambi ;-)], Mike und ich zusammen geschützt im Schild. Dirk versetzt sich zu Lara.

Wir hören eine Stimme. Irgendwer ruft etwas, wir verstehen aber die Sprache nicht. Es wird wiederholt, aber wir verstehen es immer noch nicht. Beim 3. mal verstehen wir es dann plötzlich aus unerfindlichen Gründen.

“Wer seid Ihr, was wollt Ihr?”
“Ich kann Euch hier herein lassen.
Sprecht mir nach:
Mein Name ist… [wir sagen jeweils unsere Namen]
Meine Eltern sind…
Wir wollen Karthago nicht schaden.
Wir verabscheuen alles dämonische.
Wir stehen nicht unter einem Zwang.
Wir stehen nicht unter einem Zauber.
Das schwören wir bei unserem Leben.”

Wir sprechen ihm nach, und die Elementarmeister verkrümeln sich.

Wir gehen wieder zurück nach unten und öffnen die Tür (geht jetzt). Hinter der Tür befindet sich lediglich eine Wand mit der Aufschrift “Geht nach Karthago!”

Nur: Wir sind da, wo sich in unserer Welt Karthago befindet…

Wir reisen wieder zurück nach Hause (der Tempel war auch der Endpunkt der Transportplattformen – weiter fahren wollten sie nicht). Wiederum nach einer Woche kommen wir, auch völlig ausgeruht, in Alexandria an.

Opa hat in der Stadt noch etwas gefunden: Das Haus sieht von außen ganz normal aus. Daher war es bislang auch nicht aufgefallen. Aber im Keller sieht es ganz anders aus: In diesem Tempel befindet sich ein kleiner karthagischer Tempel.

10 Tage später geht in unserer Welt wieder ein Schiff in Richtung Europa. Eigentlich Richtung London, aber es könnte uns schon mal bis Lissabon mitnehmen. Von dort aus sind es dann noch ca 4 Wochen bis Tunis. Tunis ist in unserer Welt eher ein besseres Fischerdorf: Ca. 500 Einwohner. Von dort aus ca. 20 km bis Karthago. Auf geht’s! Beliebt macht man sich mit Fragen nach Karthago in Tunis jedenfalls nicht…..

Sep 142012
 

Im japanischen Dorf: Sake trinken, Oberhoschi reist mit magischer Kutsche ohne Pferde. Ein kleiner Junge lässt Holz in Pentagramm schweben und will Dämonenbeschwörer(?) werden. Lara lernt japanisch.

Gasthaus: Silbermünze wird angenommen. Vier kleine Zimmer mit Papierwänden. Gebäude ist einstöckig, wie die meisten Gebäude im Dorf. Zwischenwände lassen sich verschieben. Gekühlte Wasserkaraffen mit dämonischer Aura.

Prozedur 753-1 Variante A: Zimmerbelegung per Schere-Stein-Papier: der Verlierer (Jacques) muss mit Dana in einem Raum schlafen.

In einigen Häusern sind Pentagramme in den Boden eingelassen, die beispielsweise zum waschen von Wäsche verwendet werden. Schwerter haben nur die Samurai, die Adligen(?).

Die Kutsche des Oberhoschis hat einen Kutschbock, aber keine Deichsel, und Wagambi konnte keine unsichtbaren Pferde vor der Kutsche spüren. Keine Pentagramme auf den Rädern. Ein Samurai war sauer, als Wagambi die Kutsche untersuchte, und rief irgendetwas, um Wagambi zu vertreiben.

Morgens wurde ein Gong geschlagen, um alle zu wecken. Es gibt wohl einen Glauben, aber Priester scheint es aber nicht zu geben. Wir erfahren den Namen der Hauptstadt (‘Tokio’), und wie lange es zur nächsten Stadt(Yamaguchi) und zur nächsten größeren Stadt(Osaka) dauert.

Zwei Männer mit Hunden gehen den Weg entlang, den wir gekommen sind. Wir versuchen uns einzuschiffen, aber ein Samurai verbietet, dass das Schiff ablegt. Als die Typen mit den Hunden zurückkommen, rennen sie zum Daimyo (korrekter Titel des Oberhoschis), der uns darauf dumme Fragen stellt. ‘Kommt ihr durch das Portal?’ ‘Was wollt ihr hier?’ ‘Seid ihr  Franzosen?’ Francois erzählt ihm, dass wir Handel treiben wollen.

Der Daimyo bringt uns in das größte Gebäude des Dorfs und wirft den Bürgermeister raus. Es stellt sich heraus, dass der Daimyo sich mit europäischer Geschichte und Politik überraschend gut auskennt. Nachdem er erfahren hat, dass wir Franzosen sind und von jenseits des Tores kommen, verlangt er, durch das Tor gebracht zu werden. Wir lassen ihn durch, an einer Stelle, wo er die Elfenfestung nicht sieht.

Er ist bereit, mit uns Handel zu treiben, und er interessiert sich für Wein, europäische Musikinstrumente und Gewürze. Er ermutigt uns auch, seinen Verwandten zu besuchen, der Daimyo in Osaka ist.

Wir lassen ihn wieder auf die andere Seite, und dort beschliessen wir, nach Osaka zu reisen, was in der Kutsche einige Tage dauert.

Am Steuer der Kutsche ist ein kleines Pentagramm, und der Fahrer muss ein kurzes Ritual ausführen, bevor die Fahrt beginnen kann. Jacques sieht sich das Ritual an.

Nach ein paar Tagen, bei denen wir unterwegs in Gasthäusern abgestiegen sind, erreichen wir die Umgebung von Osaka: der Verkehr nimmt zu, es gibt mehr Reisfelder. Wir werden zum zentralen Palast gebracht, aber wir gehen erst einmal nicht in den Palast, sondern zum Marktplatz und zum Hafen. Es gibt Schiffe aus aller Welt im Hafen von Osaka – es ist internationaler als Bordeaux. Wir sind nicht die einzigen Europäer und Afrikaner. Gewürze sind 20% billiger als in Bordeaux. Es gibt Seide günstig zu kaufen, aber es gibt keinen Sklavenmarkt.

Auf dem Markt werden seltsame Zettel verteilt, die wir mit Hilfe anderer Europäer teilweise entschlüsseln können. Darin geht es um seltsame Dinge wie Wellness, Dämonenbeschwörungsseminare und den ethischen Umgang mit Dämonen (Fukushima darf sich nicht wiederholen!).

Aug 102012
 

Es gibt 6 Rezepte, die wir mit komplett frischen Zutaten zu herstellen können. 3 davon haben wir schon hergestellt (mit den alten Zutaten), die 3 weiteren brauen wir jetzt.

Die Flechten erlöschen immer genau dann, wenn das Wasser mit den Zutaten unten am Ende der Rinnen wieder zusammen läuft.

Die weiteren Experimente führen wir etwas weiter weg aus. Der erste der drei Tränke führt zu umgehenden Schmerzen, brennen in Speiseröhre und Magen, Erbrechen… Nach und nach Verlust von LP! Dana bekommt Salzwasser eingeflößt, was die Wirkung sehr schnell aufhebt. Die bereits entstandenen Verletzungen bleiben. Heilen und Heilwasser trinken.

Ein weiterer Trank bringt derweil das Gefäß zum explodieren (also zum platzen, wie bei einer Sektflasche).

Der dritte Trank bewirkt sowas wie einen Steinhaut.

Weiterer Test: Beim Mischen brodelt das Zeug recht heftig. Wir brauen den gleichen Trank noch einmal, und da kocht es fast gar nicht, nur an einer Stelle ganz wenig. Wir stellen fest, dass die Keramikschalen teilweise auch noch mit Rückstände verunreinigt sind.

Wir lassen zum Spülen auch einfach mal so Wasser durch die Rinnen  laufen. Keine Reduktion des Glitzerns der Flechten. Wir lassen künftig mehr Hygiene walten.

Weiterer Trank: Dirk kann total gut hören (Fernhören) – wobei er selber erst gar nichts gemerkt hat, erst als wir gesprochen haben (“schreit doch nicht so rum!”).

Wir brauen zwei 7er Tränke. Augen verfärben sich türkis. Tatsächlich ist es sogar eine Art Leuchten. Wir gehen in Deckung, Mike trinkt den Trank. Es entsteht ein Wirbelwind um ihn herum, ihn wird schlecht, und er muss sich übergeben. Der Wirbelwind dauert nur circa 20 Sekunden. Mike hat Kopfschmerzen, sonst nicht viel.

Ich trinke den nächsten Trank. Um mich herum entsteht ganz viel Hitze. Aber auch mir wird sofort schlecht, ich muss mich übergeben. Hält ebenfalls nicht lange an. Wir grübeln, woran es liegen könnte (Qualität der Zutaten? Stufe der Zauber? ...)

Wir brauchen noch einen 9er und einen 11er Trank (letzteres höchste Stufe).

Der 11er Trank ätzt sich sofort durch das Tonfläschchen durch.

Die Flechten: der 9er und der 11er Trank brauchen mehr von den Glitzerenergie.

Wir brauen noch einen 3er Trank.

Dirk trinkt den 9er Trank. Uns fällt auf: Das Leuchten der Augen könnte auch stärker ausfallen bei den höherstufigen Tränken. Er (Dirk) sondert einen
unterarmdicken Energiestrahl ab, der einen Baum versenkt und einen Busch in Brand gesteckt. Er (wieder Dirk ;)) bekommt Höllenschmerzen und verliert binnen Sekunden circa 10 % seines Körpergewichts…. Der Feuerstrahl dauert nur circa 30 Sekunden an.

Mike probiert den 3er Trank. Die Augen leuchten eins rot, eins blau. Mike bekommt Schluckauf (“Schluckauf des Grauens” ;))

Dirk hat vor allem eins: Hunger!!!

Wir unterbrechen erstmal unsere Experimente und gehen in die Stadt, vor allem essen ;-)...

Karthago hat sich nie gut mit Rom und Ägypten verstanden. Und es war immer bekannt für gute Maria. Deswegen gab es immer mal Kriege mit Rom und Ägypten, und im Jahre 900 hat Karthago den Krieg gegen Ägypten verloren und wurde komplett platt gemacht (jetzt ca. 1600).

Gibraltar ist ehemalige karthagische Siedlung. Nach dem karthagischen Glauben steht hier einer der Säulen der Erde, und hier ist der Durchgang zum Ende der Welt.

Im Laufe des Tages kommt die Meldung, dass die Engländer anfangen, ihre Truppen abzuziehen. Sieht nach Rückzug aus (nur Truppen vom Festland, Hafen wird nach wie vor belagert). Am nächsten Tag geht der Truppenabzug weiter. Letztendlich: die Engländer ziehen tatsächlich ab.

Wir haben den Eindruck, dass wir die Schiffe (die mit den Ägyptern, die wir suchen) nicht verpasst haben.

Wir brauen uns diverse Tränke auf Vorrat. Wir probieren noch einen neuen 7er Trank. Mike merkt, dass irgendwas ist, aber er weiß nicht genau, was es ist. Die anderen gehen auf ihn zu – wir anderen fühlen uns topfit! (AP + 50%). Mike selber bekommt nichts ab von dem Boost. Davon Brauen wir noch mehr!

Wir probieren noch einen 5er Trank aus. Augen gelb. Auslösen: Silbrige Aura um ihn herum. Scheint eine Art Schutzschild zu sein. Steinchen prallt ab. Schnelle Bewegungen werden abgewehrt, langsame gehen durch. Blitz geht unverändert durch. Wir Brauen für jeden so einen Schutztrank (also 7 Schlucke insgesamt, jeder bekommt einen, Richie und ich jeweils zwei). Richie bekommt zwei Schlucke von dem AP-Trank, einen behält Mike.

Die Engländer belagern nach wie vor den Hafen. Wir vermuten, dass sie uns als Franzosen vermutlich durch lassen würden, wollen es aber erst mal nicht darauf ankommen lassen. Noch einen Tag später beschließen wir, mit einem kleinen Boot zu den Engländern rauszufahren, um mit ihnen zu verhandeln. Immerhin ist Richie auch SIR Richie Schlagmichtot und Engländer!

Los geht’s. Wir Kriegen einen Schuss vor den Bug. Richie befiehlt uns, trotzdem weiter zu fahren. In Rufweite fängt er an, auf englisch zu palavern. Wir werden an Bord gelassen. Wir lassen uns durch die Hierarchie “hochreichen”, und palavern dann mit dem Kapitän. Also vor allem halt Richie. Letztendlich bekommen wir die Zusage, dass wir auslaufen dürfen, wenn wir zustimmen, dass wir unser Schiff durchsuchen lassen – wobei es nur darum geht, nach spanischen Soldaten und ähnlichem zu schauen. Wir fahren rüber zur anderen Seite, nach Ceuta. Dort gibt es auch einen Hafen. Der Sage nach auf der anderen Seite der Meerenge auch die andere Säule der Erde. Wo auch immer. Wir haben aber tatsächlich auch hier keine “Säule” entdeckt.

Wir bieten einzelnen spanische Händlern an, mit uns über zu setzen, um sie auf die andere Seite zu bringen (gegen geringes Entgelt).

Dort erkundigen wir uns nach alten Ruinen. Ja, gibt es, in ca. 15 km Entfernung. Die entpuppen sich als ein paar alte Mauern, die irgendwo rumstehen. Allerdings gibt es auch dort eine Höhle, aus der Wasser sickert. Auch eingestürzt. Wagambi zaubert: Weder gut noch böse. Mike: Reinschauen per Zauber. Sehr dunkel. Aber wahrscheinlich auch eine Höhle. Obwohl auch keine Wasserquelle per Zauber erkennbar, Graben wir uns da rein. Es findet sich tatsächlich eine Höhle. Der ehemalige Wassertrog ist allerdings ziemlich kaputt. Keinerlei Flechten irgendwo. Das Wasser ist nicht heilkräftig. Das, was an Rezepten erkennbar ist, ist alles neu für uns. Schon die Stopstellen sind grundsätzlich anders.

Jul 272012
 

Wir gehen zur Höhle zurück, wo die Affen leben. Wagambi will sich einen Schlauch von dem Wasser abfüllen, was aber relativ langwierig sein dürfte, weil nur ein kleines Rinnsal des Wassers in der Höhle am Boden entlang läuft.

Bei der Gelegenheit entdeckt er eine Stelle, wo die Höhle teilweise eingestürzt ist, sowie einen Teil eines Reliefs auf der Wand, bzw. auf den Trümmerbrocken. Zum Teil handelt handelt es sich dabei nur um Zierlinien, aber auch menschlichen Formen (wie eine Hand) sind erkennbar.

Mike entdeckt mit Fernsicht, dass es hinter dem Geröll, das sich dort befindet, einen Gang weiter geht. Am Ende des Gangs scheint sich auch irgend etwas zu befinden wie eine Höhle.

Wagambi zaubert, um zu erkennen, ob sich hinter dem Geröll etwas Böses befindet und die Höhle vielleicht aus gutem Grund zugeschüttet wurde. Nein, im Gegenteil: Dahinter befindet sich etwas Gutes!

Mike schafft mit “Element kontrollieren” einen Durchgang (nach Absprache mit den Affen “Das ist eine gute Höhle! Unsere Höhle!”), und wir krabbeln durch. Unsere Laternen bringen Licht ins Dunkel.

Der Gang dort ist mit Balken abgestützt. Die Wände sind üppig mit Reliefs verziert. Auf diesen sind Kampfszenen zu sehen, Mensch gegen Tier bzw. gehörnte Wesen. Mit Waffen, wahrscheinlich auch mit Magie, lässt sich anhand der Symbole schließen.

Das Wasser läuft hier nicht nur einfach über den Boden, sondern durch eine steinernen Rinne. In der Kaverne ist ein großer steinerner Trog in die Wand eingearbeitet, der voll mit Wasser ist. Er läuft über und speist so das Rinnsal.

Davor steht eine Art steinerner Tisch oder Altar, auf dem sich irgendetwas befindet (müssen wir erst näher untersuchen). An der Badwand steht eine Art Regal, in dem sich ganz viele Krüge unterschiedlicher Größe befinden, ungefähr 30 Stück.

Die Wand hoch ist bis in circa 1 m Höhe eine Art Bewuchs oder Flechte, die im Schein der Laternen angefangen hat zu glitzern. Glitzert auch weiter, wenn man das Licht weg nimmt.

Auf dem Tisch sind in den Steinen weitere Rinnen eingearbeitet, die an dem Trog entspringen, dort verzweigen, gerade und separat über den Tisch laufen, dort wieder zusammen kommen, nach unten hin wegführen, und in die Rinne münden. Auf den Rinnen auf dem Tisch befinden sich Stellen, wo mit Plättchen der Wasserfluss reguliert bzw. gestaut werden könnte.

Im Trog befindet sich eine Keramikscheibe, die den Abfluss vom Trog und Zufluss zum Tisch verschließt. D. h. der Tisch ist aktuell trocken. Das was momentan in der Rinne auf dem Boden abfließt, ist Wasser, das über den Rand des Troges läuft.

Wir untersuchen die Krüge im Wandregal. Im ersten der Krüge befindet sich braunes Zeugs, das Kümmel sein könnte, sehr fein gemahlen.

Des weiteren stehen in dem Regal so kleine Minischälchen, wie Maßbecher.

Auf dem Trog ist ein Gesicht als Relief eingraviert, das irgend eine Art Gottheit darstellen könnte. Mich erinnert es an irgendetwas, das ich in meiner Ausbildung irgendwann mal gesehen habe, kann mich aber nicht genau erinnern.

In den Krügen befinden sich jede Menge fein gemahlenen Gewürze, bei dem Inhalt manche Krüge ist aber schlicht nichts mehr an dem Pulver zu erkennen oder zu riechen.

Richie fällt auf, dass er das Gesicht auf dem Trog schon mal irgendwo gesehen hat. Und zwar in den Ruinen von Karthago. Es stellt einen der Götter der Karthager dar, einen Baal.

Wir experimentieren ein bisschen mit dem Wasser und den Plättchen rum, mit denen man den Fluss des Wassers in den Rinnen unterbrechen kann.

Wir nehmen auch eine Probe von den Flechten von der Wand, aber sobald sie von der Wand gelöst sind, glitzern sie nicht mehr.

In den Krügen ist u. a. Salz, Salbei, Lavendel, Rosmarin, Thymian. Es sind etwa 27 verschiedene Substanzen. Wir nehmen von allen Proben. Wir zeichnen auch die Reliefs, Schriftzeichen und das Gesicht ab, und nehmen von dem Wasser mit.

Ein Test ergibt, dass das Salz die Magie des Wassers zu bannen scheint. Oder aber, die Magie des Wassers geht auf die Salzkristalle über. Um dies zu testen, nimmt Mike eine Probe Wasser mit Salz versetzt mit nach Hause.

Zuhause gelingt es uns, weitere der Substanzen zu identifizieren. Es handelt sich nicht nur um pflanzliches Material, sondern auch um sonstiges Zeugs. Zwölf der Substanzen bekommen wir heraus.

Richie fällt anhand unserer Aufzeichnungen auf, dass sowohl die Reliefs aus acht Linien bestehen, als auch die Steinplatte acht Rinnen hat, und dass die Punkte auf den Reliefs den Plättchen / Staupunkten auf den Rinnen entsprechen. Des weiteren entsprechen die Schriftsymbole unter den Reliefabschnitten den Beschriftungen auf den Krügen.

Mit “Element kontrollieren” verdunstet Wagambi das Wasser aus Mikes Salzwasser-Probe. Aber das zurückgebliebene Salz scheint keinerlei magische Wirkung zu entfalten.

Am nächsten Tag kehren wir zurück in die Höhle, und probieren mal, eines der “Rezepte” nach zu kochen, indem wir die entsprechenden Staupunkte schließen, dann Wasser in die Rinnen laufen lassen, mit den Messbechern entsprechend viel der Kräuter in die jeweilige Rinne geben, und anschließend das ganze abfliessen lassen und mit einem Becher auffangen.

Wagambi probiert den so gebrauten Trank, und er fühlt sich daraufhin so richtig gut! Uns fällt auf, dass das weiß seiner Augen sich grün verfärbt. Wir anderen trinken auch alle davon, bei uns derselbe Effekt: Wir fühlen uns total gut. Und es stellt sich heraus, dass wir deutlich stärker sind – beispielsweise können wir oberarmdicke Bäume einfach so ausreißen und zusammen biegen. Die Wirkung des Tankers hält etwa 2 Minuten an.

Wir brauen einen weiteren Trank, den Mike und Wagambi trinken. Zunächst, haben wir den Eindruck, passiert aber erstmal gar nichts, außer dass sich ihre Augen rosa verfärben. Erst als Mike eher zufällig nach einem Insekt schlägt das um in kreist, löst dabei eine Monsterdruckwelle aus. Beim wegfliegen löst dann war Wagambis Druckwelle aus… Wir werden ziemlich heftig durch die Gegend geschleudert und tun uns ziemlich weh:

Ich 1×6 AP/LP, 1×3 AP/LP. Am heftigsten erwischt es Francois, dem es dann so richtig dreckig geht. Mit diversen Heilungen und Trinken des Wassers ist das zum Glück relativ schnell wieder besser…

Nach dem Auslösen der Druckwelle, sind die Augen auch nicht mehr rosa verfärbt.

Der nächste Trank wird gebraut. Francois und Richie ziehen sich ziemlich weit zurück und warten hinter einem großen Fels, um das Spektakel von weitem weiter zu beobachten. Diesen Trank probiere ich aus. Nach einigem herumprobieren, entsteht rund um mich ein Kreis mit eisig kalter Luft (-20 Grad C), der sich auch nach Ablauf der circa 2 Minuten nicht direkt auflöst, sondern dann nur nicht weiter kalt bleibt, sondern nach und nach wieder erwärmt.

Wir bemerken auch, dass es eine Art mentalen Befehl gibt, mit dem man die Zauber auslösen kann.

Insgesamt erproben wir zunächst 6 Rezepte mit folgendem Ergebnis: – Krafttrank – Druckwelle – Geschwindigkeitstrank – vermutlich Sehen in Dunkelheit, da wir sehr stark geblendet werden – sowas wie Blitze schleudern (Imperatormäßig) – einen Trank, dessen Wirkung sich uns nicht erschließt.

Beim fünften Trank hatte ich es schon irgendwo registriert, beim sechsten Trank wird es mir dann aber bewusst: Von den vielen Flechten an der Höhlenwand leuchten schon ganz viele nicht mehr – trotz Laterneneinstrahlung. Nach dem 6. gebraute Trank ca. 10-15% der Flechten. Wir hören daher erstmal auf, weitere Tränke zu brauen. Insgesamt wären “Rezepte” für etwa 80 Tränke vorhanden.

Ein längeres Warten und beobachten gibt uns den Eindruck, dass die Flechten wieder regenerieren, wenn auch langsam. Die zur Zeit betroffene Fläche würde sich nach unserer Einschätzung in ca. 2-3 Monaten regenerieren.

Von dem Krafttrank und dem mit der nicht identifizierten Wirkung haben wir jeweils noch einen Schluck übrig.

Jul 132012
 

Wir werden wach, weil das Haus, in dem wir untergebracht sind, Ziel eines Angriffs ist – grüner Qualm dringt durch die Ritzen, es tut Schläge… Wir – raus. Es sieht allerdings so aus, als würde die Stadt insgesamt angegriffen werden, von englischen Schiffen, inklusive Thaumaturgen.

Gibraltar wird belagert.

Die Engländer setzen Truppen an Land ab, und zwar nicht wenige, ca. 3.000 Leute. Dort werden auch Katapulte aufgebaut, Feldkatapulte.

Alles in allem ist Gibraltar gut auf eine Belagerung vorbereitet und wird sich voraussichtlich gegen die Engländer relativ lange halten können, zumal damit zu rechnen ist, daß spanische Truppen zur Verstärkung anrücken werden. Lediglich die Schiffe, darunter auch unseres, könnten von den Angriffen massiver in Mitleidenschaft gezogen werden.

Wagambi ist im Gelände unterwegs um nach Pflanzen und ähnlichem zu suchen. Durch einen Angriff bricht ein Erker von der Festung ab und trifft ihn… Sein Arm wird schwer verletzt. Er wird bewusstlos. Als er zu sich kommt schon, stellt er fest, daß die dort lebenden Affen ihm helfen. Sie schaffen ihn von den Steinen frei, und versuchen ihn zu transportieren.

Wir anderen stellen fest, daß Wagambi eine Mahlzeit verpasst. Da er sonst sehr zuverlässig zu den Maglzeiten erscheint, fangen wir an uns Sorgen zu machen. Wir machen uns auf die Suche nach Wagambi. Wir finden die Stelle, wo der Erker von der Festung runter gekommen ist und Spuren von Wagambi und den Affen.

Wagambi kommt zu sich, bekommt vage mit, was die Affen tun (waschen ihn mit Wasser, träufeln ihm etwas Wasser in den Mund) und wird wieder ohnmächtig. Als er wieder zu sich kommt, findet er sich in einer Höhle wieder. Er zaubert eine Heilung auf sich. Er stellt fest, daß er in Anbetracht der Situation doch ziemlich gesundet ist: Kaum noch Blessuren, der Arm tut noch etwas weh, scheint aber geheilt zu sein. Frage: Waren das die Affen oder sein Heilzauber? Bei der Behandlung hatten die Affen ihn mit Wasser versorgt – könnte das Wasser besondere Kraft haben?

Wir anderen finden die Höhle und Wagambi, und bringen ihn erstmal zu uns nach hause in unsere Unterkunft.

Mai 252012
 

Wir geben unseren Meistertitel ab, da die Großmeister künftig echte Gildenarbeit leisten sollen: Azubis “ranschaffen”, lehren, Gilde aufbauen, ...

Die Abgabe der Titel bewirkt, daß unsere Magie erstmal massiv beeinträchtigt wird. Technisch gesprochen sinkt unser Bonus von 18 auf 0, und wir regenerieren nur einen Punkt pro Woche.

Wir wollen diesem ägyptischen Typen nachreisen, der Richie gekidnappt hatte, und der auch ein Diadem hat. Erst mit einem unserer Handelsschiffe nach Lissabon, und von da aus weiter über ein anderes unserer Schiffe nach Casablanca.

1 Woche: Lissabon
1 Woche: Casablanca
Dort eine Woche bleiben.

Es ist aber nichts herauszufinden bezüglich des Kerls. Weiterreise nach Algier, Dort gibt es große ägyptische Viertel. Aber auch nichts. Weiter nach Karthago/Tunis.

Dort wird uns von einer ägyptischen Expedition berichtet, die vor circa drei Wochen dort gestartet ist. Wir vermuten, dass das die Gesuchten sind!

Wir beschließen, in Gibraltar auf die Rückkehr der Expedition zu warten. Also Weiterreise nach Gibraltar.